Kein Mensch geht allein...

von Zen Zentrum (Kommentare: 0)

zum Sangha-Treffen vom 26. September 2021

Wie beglückend es sein kann, in einer offenen und tragenden Gemeinschaft auf dem Weg zu sein, liess sich am diesjährigen Sangha-Treffen im Zen Zentrum Offener Kreis erfahren.

Obwohl uns die leider notwendigen Corona-Massnahmen noch immer in einer gewissen Distanz und Strenge halten, schien es niemandem schwergefallen zu sein, schon zu Beginn des Treffens, den Funken der Verbundenheit zu folgen und das Herz der Sangha im eigenen Herzen schlagen zu hören – auch über die Grenzen von Raum und Zeit hinaus. Voller Vertrauen haben wir gemeinsam mit den vielen Freundinnen und Freunden, die nicht in Luzern sein konnten, die kraftvoll feine Stille geatmet, die uns immer wieder hier und dort zusammenführt. Das hat in der Seele gutgetan.

Aber nicht nur das Schweigen. Auch die klaren und liebevollen Worte von Anna Gamma zur Zukunft, also zum Wunder der unaufhörlichen Entwicklung, geben dem gemeinsamen Weg vertiefte Kraft.

Apropos Kraft: das Essen!
Sich gegenseitig zuzuhören, zusammen zu essen und vor allem zu geniessen, ist schon im Alltag heilsam, aber vor dem Hintergrund der gehaltenen Stille, finden Bissen und Schluck in ein grosses Stück nährender Tiefe zurück. Wenn die ganze Geschichte dann noch vom Humus des Humors durchsaftet wird, wird es schwer, sich vereinzelt zu fühlen. Daher geht ein tiefer Dank an Claudia Duffs zauberhaft animierende Clownereien, mit denen sie uns spüren liess, wie befreiend es sein kann, sich selbst nicht immer so bierernst zu nehmen.

Alles in allem hat sich für mich wieder einmal mehr gezeigt, wie sehr wir uns gegenseitig unterstützen, und wie sehr durch das Gehen unseres je eigenen Weges, auch der gemeinsame Pfad einer wachsenden Sangha in der Welt seine Gestalt findet.

In Dankbarkeit im Namen des Vereins «Zen Zentrum Offener Kreis»
Karl H. Scholz

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